Im Gegensatz zu dem eintönigen Leben des Durchschnittsstädters, das eigentlich nur von den sogenannten "programmmäßigen Vergnügungen" unterbrochen wurde, war das Leben der Sprchinselbewohner umrankt von einem immergrünen Reigen altehrwürdigen Brauchtums, welches das harte, sorgenvolle Leben in sinniger Weise erhob und verschönte.
Eine schier überreiche Fülle von Bräuchen, genau abgestimmt auf die einzelnen Geschlechter und Altersstufen, überwölbte das Leben im Jahreskreis gleich einer weitgespannten Brücke von der zartesten Kindheit bis zu seinem Erlöschen.